Interkultureller Dialog in Kunst, Religion und Politik
  Intercultural Dialogue in Art, Religion and Politics
 
 
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Kulturwochen >> Veranstaltungskalender>> Veranstaltungen ausführlich
 

Kulturwochen Nahost - Veranstaltungskalender

 
November
10
20
25
 
44. KW
 
Fr 3.11. * 19.30 Uhr * Gemeindehaus St. Nikolaus * Eintritt frei → P O D I U M S G E S P R Ä C H
Interreligiöser Dialog — der Beitrag christlicher Kirchen
Seit einigen Jahrzehnten findet ein Umdenken in den christlichen Kirchen statt: zum einen bezüglich des Judentums, zum anderen bezüglich des Islams. Dieser Prozess ist bedingt durch jahrhundertelange und gegenwärtige Auseinandersetzungen und durch das alltägliche Leben mit Muslimen in unserer Gesellschaft. Welche Möglichkeiten und welche Grenzen gibt es im interreligiösen Dialog? Welchen Beitrag leisten die christlichen Kirchen?
Es nehmen Stellung Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen:
Propst Mackensen (Ev.-Luth. Kirchenkreis),
Probst Sunderdieck (Kath. Dekanat),
Pastor Krause-ter Haseborg (Baptisten)
sowie ein Vertreter der Methodisten.

Eine Veranstaltung im Rahmen des »Tag der Religionen«

Gemeindehaus St. Nikolaus
Rathausstr. 5
24103 Kiel

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Sa 4.11. * 20 Uhr * Schauspielhaus Kiel * 8,50 bis 21,– Euro → T H E A T E R

Sechzehn Verletzte
Gegenwartsstück in zwei Akten von Eliam Kraiem, Regie: Siegfried Bühr
Hans betreibt einen kleinen Bäckerladen in Amsterdam. Das ruhige Leben des jüdischen Bäckers ändert sich, als Mahmoud, ein junger Palästinenser, eines Tages von Hooligans durch die Schaufensterscheibe seines Geschäfts geworfen wird. Eliam Kraiem hat mit »Sechzehn Verletzte« ein verstörendes Stück geschrieben, das den Weltkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern in der vermeintlich überschaubaren, kleinen Welt eines Amsterdamer Bäckerladens ansiedelt — dabei aber große Fragen stellt, wie die nach der Möglichkeit, den Zwängen von politisch verhärteten Fronten zu entkommen.

→ Weitere Vorstellungstermine: 8.11., 9.11., 17.11., 26.11., 8.12. jeweils um 20 Uhr; 30.11. um 16 Uhr; Änderungen vorbehalten
Vorverkaufsinformationen: 0431 / 901 901

Schauspielhaus Kiel
Holtenauer Str. 103
24105 Kiel

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So 5.11. * 11 Uhr * Ansgarkirche * Eintritt frei → E R Ö F F N U N G und A U F T A K T

Eröffnung und Auftakt

Eröffnung der Ausstellung »piece of art — peace of art«
Zwanzig Künstlerinnen und Künstler aus Ägypten Israel, Deutschland und Palästina zeigen an acht verschiedenen Ausstellungsorten in Kiel ihre Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Video, Keramik, Installation, Zeichnung und Objekt.
In die Ausstellung führt ein: Prof. Dr. Ulrich Kuder, Kunsthistorisches Institut der C AU Kiel

Auftakt der »Kulturwochen Nahost — peace of art« in Kiel
Interkultureller Dialog in Kunst, Religion und Politik in Trägerschaft der Heinrich-Böll- Stiftung Schleswig-Holstein, des Amtes für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel und des Ev.-Luth. Kirchenkreises Kiel, vertreten durch die Ansgargemeinde sowie in Kooperation mit zahlreichen Partnern aus den Bereichen Kultur, Religion und Politik
Begrüßung: Gert Meyer, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Kiel

>> Einladung zum Herunterladen (pdf-Datei, 600 kb)

Ansgarkirche
Holtenauer Str. / Ecke Waitzstr.
24105 Kiel

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So 5.11. * 12.30 Uhr * Start Ansgarkirche * 6,– / erm. 4,– Euro (Nur nach vorheriger Anmeldung)
→ A U S S T E L L U N G

»piece of art — peace of art« — eine Führung durch die Ausstellung
Der Kunsthistoriker Jens Rönnau leitet durch die Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Nahen Osten und Deutschland. Ausgangspunkt ist die Ansgarkirche, von dort geht es in den »Kunstraum B« in der Bergstraße und weiter in »Das Atelier Birgit Brab« im Jungfernstieg. Die nächste Station ist die »Umtrieb-Galerie für aktuelle Kunst« in der Lutherstraße, bevor es in das »Foyer der Stadtgalerie« und zum »Prima Kunst Container « geht. Den Abschluss bilden »der werkhof« in der Feldstraße sowie der »Flandernbunker« am Hindenburgufer.

Ein Busshuttle steht zur Verfügung.
Voranmeldung / Vorverkauf: Tourist Information Kiel, Tel. 0431 / 679 10 24
→Weitere Termine: 12. und 26. 11.

Treffpunkt Ansgarkirche
Holtenauer Str. / Ecke Waitzstr.
24105 Kiel

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So 5.11. * 16 Uhr * Kommunales Kino in der Pumpe * 4,50 / erm. 4,– Euro → F I L M

The Ramallah Concert
Film über das Barenboim-Konzert
Mit dem WEST-EASTERN DIVAN ORCHESTRA setzt sich DANIEL BARENBOIM für die Versöhnung zwischen dem israelischen Volk mit seinen palästinensischen und arabischen Nachbarn ein. Im August 2005 gastierte er mit seinem Orchester zu einem historischen Konzert in Ramallah / Palästina. Auf dem Programm des Geschichte machenden Konzerts standen Beethovens fünfte Sinfonie und die Sinfonia Concertante KV 297 b von W. A. Mozart.
(Deutschland 2005, 110 min, Englisch / Hebräisch / Arabisch / Deutsch mit deutschen Untertiteln)

Kommunales Kino in der Pumpe
Haßstr. 22
24103 Kiel

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So 5.11. * 18.30 Uhr * Kommunales Kino in der Pumpe * 4,50 / erm. 4,– Euro → F I L M

… wir können nur den Hass verringern
Film von Paul Smaczny über Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra
Wenn sich ein syrischer und ein israelischer Jugendlicher in einem Orchester ein Notenpult teilen und außerdem noch ägyptische, palästinensische, jordanische und libanesische Jugendliche mitspielen, dann ist das eine Sensation. Das von Edward Said und Daniel Barenboim 1999 gegründete West-Eastern Divan Orchestra hat Paul Smaczny 5 Jahre begleitet. Herausgekommen ist ein Filmkunstwerk, das man gesehen haben muss.
(Deutschland 2004, 90 min, Englisch mit deutschen Untertiteln)

Kommunales Kino in der Pumpe
Haßstr. 22
24103 Kiel

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45. KW

Mo 6.11. * 19 Uhr * Ansgarkirche * Eintritt frei → V O R T R A G und D I S K U S S I O N

Gewalt und Religion in der Bibel
Die gesellschaftliche Bedeutung religiöser Überzeugungen hat zugenommen — leider auch im Zusammenhang mit Terror, Gewalt und Krieg. Wenn Religionsgemeinschaften oder religiöse Gruppierungen Unbedingtheitsansprüche durchsetzen wollen, entsteht die Gefahr der Legitimation von Gewalt. Es kommt zu Instrumentalisierung im Interesse politischer Herrschaft. Welche Aussagen trifft die Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament zu Religion und Gewalt?
Mit: Dr. Marianne Subklew, Politologin und Pastorin, Arbeitsstelle Gewalt überwinden der Nordelbischen Ev.- Luth. Kirche
Moderation: Joachim Liß-Walther, Pastor an der Ansgarkirche

Ansgarkirche
Holtenauer Str. / Ecke Waitzstr.
24105 Kiel

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Di 7.11. * 19.30 Uhr * Merkur-Galerie der Industrie- und Handelskammer zu Kiel * Eintritt frei
→ E X P E R T E N R U N D E

Grüner Salon: Krise in Nahost — Auswirkungen für Kultur und Wirtschaft
Der 4. Grüne Salon der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, diesmal in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Kiel soll die aktuelle Situation nach der jüngsten Nahost-Krise im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Kultur und wirtschaftliche Entwicklung beleuchten. Dabei werden folgende Fragen diskutiert : Welche Auswirkungen hat der Konflikt auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region? Wie wirken sich die Auseinandersetzungen auf die Inhalte der Kulturschaffenden aus? Welche Beiträge können Kultur und Wirtschaft für den Frieden leisten?
Mit: Christian Sterzing, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah
Wolfgang Kubicki, Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (angefragt)
Andree Sfeir-Semler, Galeristin, Hamburg / Beirut (angefragt)
Prof. Dr. Uta Klein, Vorstand Deutsch- Israelischer AK für Frieden im Nahen Osten (angefragt)
Moderation: Werner Koopmann, Geschäftsführer Internationales, IHK zu Kiel

>> Einladung zum Herunterladen (pdf-Datei, 570 kb)

Merkur-Galerie der Industrie- und Handelskammer zu Kiel
Bergstr. 2
24103 Kiel

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Mi 8.11. * 19.30 Uhr * Kommunikationszentrum Hansastraße 48 * 3,– Euro → F I L M

Arnas Kinder
Film von Juliano Mer Khamis (Israel)
Arna Mer Khamis, 1929 in Galiläa geborene Israelin, hat sich zu Lebzeiten als »jüdische Palästinenserin« bezeichnet. Ihre Protestaktionen gegen die Besatzung brachten sie nach dem 67er Sechstagekrieg regelmäßig in israelische Gefängnisse. Der Film »Arnas Kinder« berichtet beispielhaft über das Engagement der israelischen Pädagogin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises mit gewalttraumatisierten Kindern im Flüchtlingslager Jenin (»Care & Learning«). Mit Unterstützung ihres Sohnes Juliano Mer Khamis (Regisseur und Schauspieler) realisierten Jugendliche aus dem Lager ein Theaterprojekt. Der 2003 entstandene Film dokumentiert diese Arbeit und zeigt gleichzeitig, was aus »Arnas Kindern« geworden ist.
(Palästina / Israel / NL 2003, 84 min, deutsche Fassung)

Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein
→ Siehe auch Veranstaltung am 21.11. im Theater im Werftpark, Kiel

Kommunikationszentrum Hansastraße 48
Hansastr. 48
24118 Kiel

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Do 9.11. * 20 Uhr * Luna Club * 1,– Euro → F I L M

Trespassing
Israelische Künstlerfilme, kuratiert von Eyal Danon des Digital Art Lab Holon, Israel; Filme von Avi Mugrabi, Annan Tzukerman, Ruti Sela, Ma’ayan Amir, Nira Pereg, Klil Nadav
Eine vielschichtige und provokante Sammlung von israelischen Künstlerfilmen, die sowohl eine Protestaktion von Künstlern an der Mauer in Ostjerusalem dokumentiert, als auch Grenzsituationen und die fließenden Übergänge von Sexualität, Gewalt und Herrschaft medial feinsinnig beleuchtet und verschiebt.
(Israel 2003 bis 2005; 90 min, Hebräisch mit englischen Untertiteln)

Eine Veranstaltung mit der Umtrieb-Galerie für aktuelle Kunst
→ Weiterer Termin: 17.11.

Luna Club
Bergstr. 17a
24103 Kiel

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Do 9.11. * 20 Uhr * Literaturhaus Schleswig-Holstein * 5,– Euro → L E S U N G

Ich, Emilie Schindler
Lesung mit Erika Rosenberg
»Ich spürte, dass mein Leben sich für immer geändert hat«. Mit diesen Worten beschreibt Erika Rosenberg ihre erste Begegnung mit Emilie Schindler, die zusammen mit ihrem Mann Oskar Schindler während der Nazizeit mehr als 1.300 Juden das Leben gerettet hat. Doch sie stand immer im Schatten ihres Mannes. Erika Rosenberg, Mitarbeiterin am Goethe-Institut Buenos Aires und freie Journalistin bei der Deutschen Welle, hat eine Biografie über das Leben von Emilie Schindler geschrieben. Weitere Informationen: 0431 / 988 59 33

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. und dem Literaturhaus Schleswig-Holstein e.V.

Literaturhaus Schleswig-Holstein
Schwanenweg 13
24105 Kiel

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Sa 11.11. * 19.30 Uhr * der werkhof * 7,– Euro → L E S U N G

Ich bin eine Friedensbewegung
Lesung mit Musik
Der Schriftsteller, Musiker, Islamwissenschaftler und Journalist Anis Hamadeh liest Prosa, Lyrik und Essays, z. B. Proben aus dem Roman »Omega 5«, sowie aus dem Lyrikband »Loving Jay«. Außerdem als musikalischer Beitrag von Anis Hamadeh: »Der Palästinenser- Song« (Gitarre und Gesang).

der werkhof
Feldstr. 100
24105 Kiel

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So 12.11. * 11 Uhr * KulturForum in der Stadtgalerie * Eintritt frei → L E S U N G , D I S K U S S I O N

Matinee: »Der lange Weg zum Frieden«
Lesung, Diskussion und Musik mit Reuven Moskovitc und Mohammad Bakri (Israel)
Zwei Israelis, der Jude Moskovitc, Autor verschiedener bekannter Bücher, u. a. »Der lange Weg zum Frieden« und der Palästinenser Mohammad Bakri, international bekannter Schauspieler und Regisseur, lesen, agieren, diskutieren und musizieren gemeinsam.
(Deutsch / Englisch)

→ Weitere Veranstaltungen mit Mohammad Bakri am 12. und 14.11. im Kommunalen Kino in der Pumpe

KulturForum in der Stadtgalerie
Andreas-Gayk-Str. 31
24103 Kiel

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So 12.11. * 12.30 Uhr * Start Ansgarkirche * 6,– / erm. 4,– Euro (Nur nach vorheriger Anmeldung)
→ A U S S T E L L U N G

»piece of art — peace of art« — eine Führung durch die Ausstellung
Der Kunsthistoriker Jens Rönnau leitet durch die Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Nahen Osten und Deutschland. Ausgangspunkt ist die Ansgarkirche, von dort geht es in den »Kunstraum B« in der Bergstraße und weiter in »Das Atelier Birgit Brab« im Jungfernstieg. Die nächste Station ist die »Umtrieb-Galerie für aktuelle Kunst« in der Lutherstraße, bevor es in das »Foyer der Stadtgalerie« und zum »Prima Kunst Container « geht. Den Abschluss bilden »der werkhof« in der Feldstraße sowie der »Flandernbunker« am Hindenburgufer.


Ein Busshuttle steht zur Verfügung. Voranmeldung / Vorverkauf: Tourist Information Kiel, Tel. 0431 / 679 10 24
→ Weitere Termine: 5. und 26. 11.

Treffpunkt Ansgarkirche
Holtenauer Str. / Ecke Waitzstr.
24105 Kiel

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So 12.11. * 18 Uhr * Studio im Schauspielhaus * 12,– / erm. 8,– Euro → T H E A T E R

Die letzte Nacht
Monodrama von Mohammed Said Al-Danahani, mit Latefa Ahrrare (Marokko / Vereinigte Arabische Emirate)
»Die letzte Nacht« ist der brisante Monolog einer jungen arabischen Frau, die sich gegen die strengen patriarchalischen Strukturen ihrer Kultur auflehnt: Nach dem Tod seiner Frau verlangt der Vater von seiner Tochter, sie solle künftig den Haushalt besorgen. Aber diese sehnt sich nach Liebe und Freiheit...
(50 min, Arabisch)

Eine Veranstaltung im Rahmen des internationalen Monodrama Festivals THESPIS
Vorverkaufsinformationen: 0431 / 901 901

Studio im Schauspielhaus Kiel
Holtenauer Str. 103
24105 Kiel

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So 12.11. * 20 Uhr * Die Pumpe – Kultur- und Kommunikationszentrum * 12,– / erm. 8,– Euro
→ T H E A T E R

Der Pessoptimist
Monodrama von und mit Mohammad Bakri (Israel) nach Emile Habibi
»Der Pessoptimist« (Arabisch: »Al Mutashael «) erzählt von den Schicksalsschlägen des Palästinensers Said Abu-Nahs. Mit Hartnäckigkeit klammert er sich an seine Heimat, die 1948 zum Staat Israel umgeformt wird. Er bemüht sich trotz des Chaos der Besetzung, den Anschein eines normalen Lebens zu wahren und die Loyalität gegenüber seiner Familie mit der für den neuen Staat in Einklang zu bringen. Im Gespräch mit Außerirdischen sucht Said Rat und Hilfe, aber trotz dieser Flucht in eine fiktive Welt kommt die raue Realität immer mehr zum Vorschein: Besetzung, Enteignung, Vertreibung, Verlust von Nachbarn, Zerfall der Familie. Der kuriose Lebensweg dieses wenig glorreichen Helden, der sich immer wieder der Lächerlichkeit preisgibt, hält jeden bis zum Schluss in Atem. Die Figur des Said Abu-Nahs wird von dem palästinensischen Schauspieler Mohammad Bakri kongenial verkörpert und ausgefüllt. Der international bekannte Theater- und Filmschauspieler Mohammad Bakri wurde 1953 in Israel geboren. Er machte sich in zahlreichen großen Theaterproduktionen und als Hauptdarsteller in international ausgezeichneten Spielfilmproduktionen einen Namen. Als Regisseur drehte er umstrittene Filme (z. B. »Jenin, Jenin«, 2002) zur Geschichte Israels und Palästinas.
(90 min, Arabisch mit deutschen Untertiteln)
Mit herzlichem Dank an Souad Bensalah- Mekkes, Berlin.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und dem internationalen Monodrama Festival THESPIS
Vorverkaufsinformationen: 0431 / 901 901
→ Siehe auch Filme am 14. 11. im Kommunalen Kino in der Pumpe und Matinee-Veranstaltung am 12. 11. im KulturForum in der Stadtgalerie

Die Pumpe — Kultur- und Kommunikationszentrum
Haßstr. 22
24103 Kiel

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46. KW

Mo 13.11. * 19 Uhr * Flandernbunker * 12,– / erm. 8,– Euro → TH E A T E R

Schritte
Monodrama mit Julian Swift-Speed (Polen) nach dem »Roman eines Schicksallosen« (»Fateless«) von Imre Kertesz

Der ungarische Literaturnobelpreisträger Kertesz löste 1992 mit der Veröffentlichung seines Buches »Roman eines Schicksallosen« einen Skandal aus: Nie zuvor hatte es ein Schriftsteller gewagt, den Alltag im Konzentrationslager Auschwitz (wo er selber mehrere Monate verbrachte) aus der naiven Sicht eines 15jährigen Kindes zu schildern, seinen Protagonisten angesichts der Hölle des KZs Glücksmomente spüren zu lassen! Dem jungen Schauspieler Julian Swift- Speed gelingt eine atemberaubende Umsetzung dieses Stückes.
(40 min, Englisch)

Bitte warme Kleidung mitbringen !
Eine Veranstaltung im Rahmen des internationalen Monodrama Festivals THESPIS in Kooperation mit Mahnmal Kilian e.V.
Vorverkaufsinformationen: 0431 / 901 901

Flandernbunker Kiel
Hindenburgufer / Eingang Tirpitzhafen
24105 Kiel

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Mo 13.11. * 19.30 Uhr * Veranstaltungssaal des Flüchtlingsrats * Eintritt frei → F I L M , V O R T R A G

Den Frieden von unten gestalten
Film und Vortrag zu Kriegsdienstverweigerung in Israel
Kriegsdienstverweigerung gilt in Israel als Verbrechen. Trotzdem gibt es Frauen und Männer, die den Dienst an der Waffe ablehnen. Motive und Konsequenzen für Kriegsdienstverweigerer sowie mögliche politische Auswirkungen dieses Engagements auf den Friedensprozess im Nahen Osten stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Mit: Ruti Divon, Beraterin bei New Profile, einer feministischen Friedensinitiative in Israel (auf Einladung von Connection e.V., Frankfurt)

Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein, der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner Kiel und der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

Veranstaltungssaal des Flüchtlingsrats
Oldenburger Str. 25
24143 Kiel

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Mo 13.11. * 20.30 Uhr * Die Pumpe – Kultur- und Kommunikationszentrum * 12,– / erm. 8,– Euro
→ TH E A T E R

High Noon
Monodrama mit Yiftach Klein (Israel) nach Arieh Segev: »I Didn’t Execute the Mission«
Dies Stück basiert auf einer wahren Begebenheit, in der der Protagonist, ein israelischer Corporal, während des Yom-Kippur-Krieges in ägyptische Gefangenschaft gerät. Nach seiner Rückkehr muss er sich den Befragungen des israelischen Militärs unterziehen. Diese Situation reflektiert Yiftach Klein in einem energiegeladenen Dialog mit dem Publikum.
(70 min, Hebräisch)

Eine Veranstaltung im Rahmen des internationalen Monodrama Festivals THESPIS
Vorverkaufsinformationen: 0431 / 901 901

Die Pumpe — Kultur- und
Kommunikationszentrum
Haßstr. 22
24103 Kiel

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Di 14.11. * 18.30 Uhr * Kommunales Kino in der Pumpe * 4,50 / erm. 4,– Euro → F I L M

Since You’ ve Been Gone
Der Regisseur und Schauspieler Mohammad Bakri ist zum Gespräch anwesend
Mohammad Bakri verfolgte mit der Kamera einige Jahre den Konflikt zwischen Palästina und Israel. Nach dem Tod seines Freundes und Mentors, des israelisch-arabischen Schriftstellers und Politikers Emile Shukri Habibi (1921 – 1996), besuchte er dessen Grabstätte. Habibi glaubte an das Haifa-Modell einer friedlichen Koexistenz. Der Film zeigt die aktuelle Entwicklung des Israel- Palästina-Konflikts seit 2000 und fragt danach, wie Habibi die heutige Situation einschätzen würde.
(50 min, Arabisch / Hebräisch mit englischen Untertiteln)

→ Siehe auch die Veranstaltungen am 12.11. im KulturForum in der Stadtgalerie und am 12.11.in der Pumpe

Kommunales Kino in der Pumpe
Haßstr. 22
24103 Kiel

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Di 14.11. * 20.30 Uhr * Kommunales Kino in der Pumpe * 4,50 / erm. 4,– Euro → F I L M

Private
Film von Saverio Costanzo mit Mohammad Bakri, Lior Miller, Tomer Russo, Arin Omary, Hend Ayoub; der Hauptdarsteller Mohammad Bakri ist zum Gespräch anwesend
Mohammad B. lebt mit seiner fünfköpfigen Familie im Niemandsland zwischen einem palästinensischen Dorf und einem israelischen Militärstützpunkt. Die israelische Armee beschließt, diesen strategisch wichtigen Ort einzunehmen. Da Mohammad sich jedoch weigert, sein Haus zu verlassen, nimmt man eine beinah undenkbare Zonen-Aufteilung vor: Der obere Stock wird zum Militärlager, den unteren Stock bewohnt die Familie, die weiterhin ihren alltäglichen Verpflichtungen nachgehen darf, die Nacht aber im Aufenthaltsraum eingesperrt verbringen muss. Das Doku-Drama »Private« basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt von einer kleinen Welt, in der das Private politisch, das Politische privat geworden ist.
(Italien 2003, 90 min, Arabisch / Hebräisch mit deutschen Untertiteln)

Kommunales Kino in der Pumpe
Haßstr. 22
24103 Kiel

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Mi 15.11. * 19 Uhr * Ansgarkirche * Eintritt frei → V O R T R A G , D I S K U S S I O N

A wie Abraham — Was eint und was trennt Juden, Christen und Muslime?
Die Berufung der Juden, Christen und Muslime auf den gemeinsamen »Vater des Glaubens« Abraham (Abraham — hebräisch — oder Ibrahim — arabisch — heißt: »Vater vieler Völker«) wirft vor allem zwei Fragen auf: zum einen die nach der einigenden Wurzel aller drei Religionen, zum anderen aber die nach den Unterschieden, die trotz grundlegender Gemeinsamkeit immer wieder auf das heftigste in Konflikte geraten.
Mit: Dr. Detlef Görrig, Pastor im Referat für Christlich-Islamischen Dialog des Nordelbischen Missionszentrums der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche
Moderation: Joachim Liß-Walther, Pastor an der Ansgarkirche

Ansgarkirche
Holtenauer Str. / Ecke Waitzstr.
24105 Kiel

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Mi 15.11.* 20 Uhr * Studio im Schauspielhaus * 12,– / erm. 8,– Euro → T H E A T E R

Von mir zu mir
Monodrama von Samuel Zuloyan
Die armenische Schauspielerin Armine Matzakyan begibt sich auf eine lyrischspielerische Suche, die sich über die Stationen Geburt, Leben und Tod erstreckt und uns gleichzeitig einen faszinierenden Einblick in die Theaterkunst eines Landes gibt, das um sein Überleben und gegen das Vergessen kämpfen musste.
(60 min, Armenisch)

Eine Veranstaltung im Rahmen des internationalen Monodrama Festivals THESPIS
Vorverkaufsinformationen: 0431 / 901 901

Schauspielhaus Kiel
Holtenauer Str. 103
24105 Kiel

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Do 16.11. * 19.30 Uhr * der werkhof * 7,– Euro → L E S U N G

Fremde Heimat Sprache
Lesung mit den Autoren Björn Högsdal, Klavki, Andrea Paluch und Robert Habeck
Björn Högsdal wird in seinen Texten zwischen Tausendundeiner Nacht und Al Dschasira nach Hinweisen suchen, wie nahe uns dieser Nahe Osten tatsächlich ist. Robert Habeck liest aus dem Roman »Schnelles Eis«, einem Generationenporträt von Menschen, die sich Aufbruch und Freiheit nicht mehr zutrauen. Er bildet zusammen mit Andrea Paluch eine ungewöhnliche Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Von ihnen erschienen sind: »Hauke Haines Tod«, »Der Schrei der Hyänen«, »Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf« und »Zwei Wege in den Sommer«.

der werkhof
Feldstr. 100
24105 Kiel

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Fr 17.11. * 19 Uhr * Ansgarkirche * Eintritt frei → V O R T R A G , D I S K U S S I O N

Der religiöse und geschichtliche Hintergrund des Konfliktes zwischen Palästina und Israel
Wann immer Auseinandersetzungen und Gewalt in den Beziehungen zwischen Israel und Palästina die Schlagzeilen beherrschen, ist die Weltpolitik insgesamt betroffen, wird gleichermaßen der uralte Konflikt zwischen den drei monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam virulent. Über den aktuellen Spannungen wird leicht übersehen, welche Hintergründe die Konfliktlage seit nunmehr einhundert Jahren bestimmen, einer Lösung entgegenstehen und aufkeimende Hoffnungen immer neu zu ersticken drohen.
Mit: Rudolf Hinz, Oberkirchenrat i.R., von 1990–1995 im Dezernat Mission, Ökumene und Entwicklungsdienst der Nordelbischen Kirche, von 1995 – 2001 Direktor des Lutherischen Weltdienstes in Genf, 2002 und 2003 Sonderbeauftragter des Generalsekretärs des Lutherischen Weltbundes in Jerusalem.
Moderation: Joachim Liß-Walther, Pastor an der Ansgarkirche

Ansgarkirche
Holtenauer Str. / Ecke Waitzstr.
24105 Kiel

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Fr 17.11. * 21 Uhr * Umtrieb-Galerie für aktuelle Kunst * Eintritt frei → F I L M

Trespassing
Israelische Künstlerfilme, kuratiert von Eyal Danon des Digital Art Lab Holon, Israel; Filme von Avi Mugrabi, Annan Tzukerman, Ruti Sela, Ma’ayan Amir, Nira Pereg, Klil Nadav
Eine vielschichtige und provokante Sammlung von israelischen Künstlerfilmen, die sowohl eine Protestaktion von Künstlern an der Mauer in Ostjerusalem dokumentiert, als auch Grenzsituationen und die fließenden Übergänge von Sexualität, Gewalt und Herrschaft medial feinsinnig beleuchtet und verschiebt.
(Israel 2003 bis 2005; 90 min, Hebräisch mit englischen Untertiteln)

→ Weiterer Termin: 9.11.

Umtrieb-Galerie für aktuelle Kunst
Lutherstr. 28
24114 Kiel

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Sa 18.11. * 10 –16 Uhr * Veranstaltungssaal der Kunsthalle der CAU zu Kiel * Eintritt frei → T A G U N G

Konflikt ohne Ende?
Israel, Palästina und die Welt — Politische Zwischenbilanz und Ausblick
In der Tagung sollen im Rahmen von Vorträgen und Diskussionsrunden die folgenden Themenkomplexe bearbeitet worden:

  • »Stein des Anstoßes oder Stein der Weisen?« Die völkerrechtliche Sicht des Konflikts
    Vortrag: Norman Paech, MdB, em. Prof. für Völkerrecht, Hamburg
  • »Doppelte Solidarität?« Erwartung deutscher Solidarität gegenüber Israel und Palästina
    Vortrag: Mosche Zuckermann, Prof. für Geschichte, Tel Aviv
  • »Zeitenwende in Palästina?« Widerstand und Staatenbildung zwischen PLO und Hamas
    Vortrag: Hakam Abdel-Hadi, Journalist, Bonn

Moderation: Margret Johannsen, Institut für Friedensforschung, Hamburg

>> Tagungsprogramm mit Anmeldungsinformationen zum Herunterladen (pdf-Datei, 850 kb)

Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein, der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein und des Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen Schleswig-Holstein

Kunsthalle der CAU zu Kiel
Düsternbrooker Weg 1
24105 Kiel

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So 19.11. * 12.30 Uhr * Die Pumpe – Kultur- und Kommunikationszentrum * Eintritt frei → G E B E T

10 Jahre Interreligiöses Gebet
Seit 10 Jahren besteht das Interreligiöse Gebet in Kiel als multireligiöses Gebet, in dem Angehörige verschiedener Religionen ihre Gebete gleichberechtigt nebeneinander vorbringen. Nach dem Gebet gibt es eine Zeit der Begegnung mit gemeinsamem Essen, Musik und meditativen Tänzen.

Eine Veranstaltung im Rahmen des »Tag der Religionen«

Die Pumpe — Kultur- und Kommunikationszentrum
Haßstr. 22
24103 Kiel

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So 19.11. * 19 Uhr * Kommunikationszentrum Hansastraße 48 * jeweils 3,– Euro → F I L M

»Die Mauer« und »Checkpoint«
Filme mit anschließender Diskussion
Die beiden israelischen Filmproduktionen »Checkpoint« und »Die Mauer« widmen sich dem alltäglichen Leben in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Sie untersuchen die Aspekte des Mauerbaus in unterschiedlicher Weise und machen eindrucksvoll sowohl die Ohnmacht gegenüber eingesetzten Kontroll- und Sicherheitsstrukturen als auch die Perfidität derselben deutlich. Sie zeigen aber auch, dass dem vermeintlichen staatspolitischen Mainstream nicht nur von palästinensischer Seite sondern auch von israelischer Seite eine kritische Opposition entgegen steht.
(beide Filme: Israel 2004, je 90 min, Hebräisch / Arabisch mit deutschen Untertiteln)

Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats Schleswig Holstein

Kommunikationszentrum
Hansastraße 48
Hansastr. 48
24118 Kiel

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47. KW

Di 21.11. * 19.30 Uhr * Prinz Willy * Eintritt frei → V O R T R A G und D I S K U S S I O N

Islam in den Medien
Vortrag und Diskussion von und mit Studierenden des Seminars für Orientalistik und Islamwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Anhand von Beispielen verschiedener deutscher Printmedien soll die Darstellung des Islam in den Medien erläutert und die Ergebnisse anschließend zur Diskussion gestellt werden.

Prinz Willy
Lutherstr. 9
24114 Kiel

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Di 21.11. * 19.30 Uhr * Theater im Werftpark Kiel * 6,– / erm. 4,– Euro →T H E A T E R

Märchenhaftes Jenin — Kriegskinder machen Theater
Film, szenische Darstellungen und Textlesung von Juliano Mer Khamis und Mitgliedern des Freedom-Theatre- Esembles aus dem Flüchtlingslager Jenin
Juliano Mer Khamis leitet seit Februar 2006 ein Theaterprojekt im Flüchtlingslager Jenin (Westbank), das er unter der Leitung seiner Mutter Arna in den 1980 / 90er Jahren im Rahmen des Projekts »Care & Learning« aufgebaut hatte und in dem Kinder und Jugendliche durch Theater die Möglichkeit bekamen, die von Gewalt und Zukunftslosigkeit geprägte Lebenssituation zu kompensieren. (Die Texte werden ins Deutsche übersetzt.)

→ Siehe auch Film am 8.11., Hansastr. 48
→ Vorher findet ein Fachgespräch mit Juliano Mer Khamis über die Form, Inhalte und Perspektiven seiner Arbeit statt.
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein

Theater im Werftpark Kiel
Ostring 187 a
24143 Kiel

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Mi 22.11. * 20 Uhr * KulturForum in der Stadtgalerie * 7,– / erm. 5,– Euro → V O R T R A G

Heroes (?) of the conflict: Bilder von israelischen Soldat/innen und von Palästinenser/innen in der aktuellen Kunst Israels
Ein Vortrag von Smadar Sheffi, Tel Aviv, Kunstkritikerin und Kulturjournalistin der israelischen Tageszeitung Haaretz
Das Bild des israelischen Soldaten in der aktuellen Kunst Israels ist von dem Image des moralischen, jugendlichen Helden zu einem komplexen, der Kritik ausgesetzten Menschen geworden. Parallel dazu sind die Bilder von Palästinensern weniger geprägt von Stereotypen als von der Sicht des »normalen Nachbarn«, ob nun als Arbeiter, Freiheitskämpfer oder Politiker. Der Vortrag wird visuell begleitet durch Beispiele der Kunstszene Israels. »Gesten der Versöhnung« Der Film »Ohne ein einziges Wort« von Alex Kreindlin, der den israelischpalästinensischen Konflikt anhand der Geschichte eines Soldaten aufzeichnet, karikiert und spielerisch auflöst, ergänzt das Programm genauso wie der Film »Artists without Walls«, eine Dokumentation über eine Protestaktion von israelischen und palästinensischen Künstlern. (Deutsch)

Der israelische Regisseur Alex Kreindlin ist anwesend.
Vorverkauf: Infotresen Neues Rathaus, Tel. 0431 / 901 34 00 und Tourist Information Kiel, Tel. 0431 / 679 10 24

KulturForum in der Stadtgalerie
Andreas-Gayk-Str. 31
24103 Kiel

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Do 23.11. * 18 Uhr * Landeshaus Scheswig-Holstein * Eintritt frei
→ P E R F O R M A N C E , L E S U N G , D I S K U S S I O N

Frauen im Nahost-Konflikt — Zwischen Tradition und modernem Leben
Anlässlich des Jahrestages »Aktionen gegen Gewalt gegen Frauen« veranstaltet die Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen einen künstlerischen und politischen Abend. Die aus Syrien stammende, heute in Kiel lebende, Künstlerin Maisae Alabdallah-Sörensen setzt sich in ihrer Performance u.a. mit den Themen Verschleiherung und Beschneidung auseinander.
Jasna Zajcek hat im Nahen Osten in nicht ungefährlichen Alltagssituationen als Journalistin Undercover gearbeitet und das Geschlechterverhältnis im Blick.
Hier ein kurzer Auszug aus einem Artikel über Syrien und Libanon der preisgekrönten Journalistin:
*"... falls die arabische Christin, um die zwanzig, das Haus verlassen will, bekommt sie einen zurechtweisenden Schlag vom Bruder, selbst vor Gästen. Vom selben Bruder übrigens, der seinerseits stolz mit angeblich selbst gemachten Handyfotos von nackten nordafrikanischen oder palästinensischen Prostituierten anzugeben pflegte ..."
Angelika Birk, ehemalige Landesfrauenministerin, verfolgt seit Jahren den internationalen Dialog zwischen Frauenpolitikerinnen aus christlich und islamisch geprägten Gesellschaften. Sie wird den Abend moderieren.
Teilnehmerinnen:
Maisae Alabdallah-Sörensen; Performancekünstlerin
Jasna Zajcek; CNN Journalist of the year 2005
Angelika Birk; stellv. Faktionsvorsitzende

* taz vom 27./28.05.06, Damaszener Szenen

Bitte bringen Sie Ausweispapiere mit.

Landeshaus
Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel

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Fr 24.11. * 19.30 Uhr * Halle 400 * 15,– / erm. 12,– Euro → F I L M , M U S I K

Abschlussveranstaltung der Kulturwochen Nahost — peace of art
Poetic Klezmer Ägyptische Rhythmen Gesten der Versöhnung

Israelische Kurzfilme des Goethe- Institut-Wettbewerbs »Gesten der Versöhnung«:
→ Carmit Shlomi (1. Preis, Israel)
»Ein Blick auf Jerusalem«, 2005 (8’23’’, Stumm) Der Film zeigt ein Jerusalem als Ort der Vielfalt von Völkern, Religionen und Kulturen. Die Kamera enthüllt die komplexe und vielfältige Identität der Stadt.
→ Alex Kreindlin (2. Preis, Israel)
»Ohne ein einziges Wort«, 2005, (10’5’’, Stumm)
Der junge Regisseur russischer Abstammung zeigt uns den israelisch-palästinensischen Konflikt in einer schwarzweißen Stummfilmkomödie voll bissiger Ironie. Im Laufe einer absurden Geschichte gibt es sowohl Verwirrung als auch Ansätze von Versöhnung und Verständigung.
Zwischen und zu den Filmen:
Poetic Klezmer des »Trio Oyftref« aus Hannover; Annette Siebert, Violine, Thomas Siebert, Oboe und Klarinette und Stefan Goreiski, Akkordeon und Gesang
Das jiddische Wort für »Begegnung und Aufeinandertreffen« gab der Gruppe ihren Namen. Poetic Klezmer lebt von der Spannung zwischen Orient und Okzident, Alter und Neuer Welt, Eigenem und Fremdem. Annette und Thomas Siebert studierten in Hannover und in Israel. Stefan Goreiski spielt neben Klezmer auch argentinischen Tango und freie Improvisation. »Eine seltsame, für viele Hörer bei der ersten Begegnung überraschende und doch sofort faszinierende musikalische Welt.«
Danach als Abschluss des Abends:
Ägyptische Rhythmen der Musikgruppe »1001 Nacht« aus Hamburg
Die von Magdy Rezkalla gegründete ägyptische Musikgruppe »1001 Nacht« aus Hamburg spielt auf den traditionellen Instrumenten Oud und Kamanga, Tabla und Duff. Das Repertoire besteht vor allem aus ägyptischer Klassik, aber auch aus Stücken der Volksmusik. Die Gruppe wurde auch durch Auftritte z. B. im Thalia- und Ernst-Deutsch-Theater bekannt. »1001 Nacht« bewegt zum Tanzen und erzählt durch vielfältige Rhythmen 1001 Geschichten.

Halle 400
An der Halle 400
24143 Kiel

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So 26.11.* 12.30 Uhr * Start Ansgarkirche * 6,– / erm. 4,– Euro (Nur nach vorheriger Anmeldung)
→ A U S S T E L L U N G

»piece of art — peace of art« — eine Führung durch die Ausstellung
Der Kunsthistoriker Jens Rönnau leitet durch die Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Nahen Osten und Deutschland. Ausgangspunkt ist die Ansgarkirche, von dort geht es in den »Kunstraum B« in der Bergstraße und weiter in »Das Atelier Birgit Brab« im Jungfernstieg. Die nächste Station ist die »Umtrieb-Galerie für aktuelle Kunst« in der Lutherstraße, bevor es in das »Foyer der Stadtgalerie« und zum »Prima Kunst Container « geht. Den Abschluss bilden »der werkhof« in der Feldstraße sowie der »Flandernbunker« am Hindenburgufer.
Ein Busshuttle steht zur Verfügung.

Voranmeldung / Vorverkauf: Tourist Information Kiel, Tel. 0431 / 679 10 24
→ Weitere Termine: 5. und 12. 11.

Treffpunkt Ansgarkirche
Holtenauer Str. / Ecke Waitzstr.
24105 Kiel

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So 26.11.* 14 Uhr * Treffpunkt St. Nikolauskirche, Rathausstr. 5 * Eintritt frei → S T A D T R U N D F A H R T

Interreligiöse Stadtrundfahrt »Weißt Du wo ich bin«
Mit einem Bus werden Menschen unterschiedlicher Religionen an verschiedenen Orten besucht: Moschee, Synagoge, buddhistisches Zentrum, Zentrum der Bahá’í und Kirche.

Eine Veranstaltung im Rahmen des »Tag der Religionen«

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